Weihnachtszeit Familienzeit

wenn Eltern zu fremden werden | 12/12/2017

In der Weihnachtszeit rück man zusammen, Familie ist das A und O. 
Doch, das dies nicht immer so ist und der Kontaktbruch ein Tabuthema ist und lieber von der heilen Welt in Kinderzeiten als von Problemen berichtet wird, greift das MDR Fernsehen in der Reihe "exakt" auf. Am 23.12.17 von 20.45 bis 21.15 im MDR Die Story. Ein Film von Katrin Hartig. Auf dieses Thema hat mich Manfred Ernst vom ISUV in Magdeburg aufmerksam gemacht. 

Oft sehen die Erwachsenen im Alltag nur sich selbst, Ungerechtigkeit, Mobbing, Undank, Missgunst und Neid, Wörter mit denen wir Tag täglich konfrontiert werden. Dabei sollte sich jeder an die eigene Nase fassen und bei sich selbst stehen bleiben. Vielleicht ist gerade die Weihnachtszeit eine Zeit runter zu kommen vom Stress und vom Alltag und Zeit für Besinnung und Dankbarkeit, schenken von Wohlwollen und lieben Worten, Zeit für eine bessere Welt.

Der MDR schafft mit seinen Beiträgen zur Weihnachtszeit den Anstoß und ich schließe mich mit den Wünschen des ISUV e.V. Verband für Unterhalt und Familienrecht an und wünsche  eine harmonische Weihnachtszeit sowie für 2018 Gesundheit, Lebensfreude, Kraft und innere und äußeren Frieden.

 

Schenkungssteuer

vorgezogener Erbfall kann teuer werden | 27/11/2017

Geschenke sind in der Regel ein Grund zur Freude. Ab einem bestimmten Wert kann es jedoch zu bösen Überraschungen kommen.

Der Fiskus räumt hier je nach Verwandtschaftsgrad Freibeträge ein. Das Finanzamt ist aufmerksam und zieht "hochwertige Geschenke" gern unter "vorgezogene Erbfälle" zusammen.Unkompliziert gestaltet sich die Schenkung auch als vorgezogenen Erbfall in der Familie bei Kindern. Ganz anders dagegen sieht es bei fehlendem Verwandtschaftsgrad aus. Will man den Kindern letztlich nur einen Pflichtteil überlassen und seine Freundin, seinen Freund, den Nachbarn oder eine anders einem nahestehende aber nicht im direkten Verwandtschaftsverhältnis stehende Person bedenken, entstehen schnell hohe Erbschaftssteuern.

Ein Blick in die Tabelle hilft im ersten Schritt, im zweiten ist der Weg zum Fachanwalt oder zu Notar anzuraten.

Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Vorsorgen schon zu Lebzeiten | 27/11/2017

Was man wissen sollte: BGH Urteil zur Patientenverfügung 2016

 

Egal wie alt und wie fit man noch ist, rechtszeitig für den Zeitpunkt vorzubeugen, wo man Hilfe benötigt, ist zu empfehlen.

Am 20.11. 2017 hielt die Rechtsanwältin Olivia Goldschmidt im Auftrage des ISUV - Interessenverband   Unterhalt und Familienrecht -
einen sehr interessanten Vortrag zur Vorsorge. Fast 100 Teilnehmer säumten den Saal und nahmen im Anschluss an die interessanten
Ausführungen an einer rege Frage und Antwortrunde teil. 

Einige der Teilnehmer haben bereits Vorsorge über einen Notar vor einigen Jahren getroffen. Was jedoch keiner wusste, dass die
damals notariell erstellte Patientenverfügung heute seine Gültigkeit verloren haben kann und erneuert werden muss, wenn sie nicht
den aktuellen Rechtsansprüchen genügt.

Eine genaue Formulierung ist erforderlich, lesen Sie hier weiter im BGH Urteil.

Im Anschluss verteilte Olivia Goldschmidt für Interessierte aktuelle Vordrucke der Malteser Köln als Empfehlung für Patientenverfügung 
und Vorsorgevollmachten.

Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen können eigenständig, gemeinsam mit dem Hausarzt über einen Notar oder mit einem
Anwalt aufgenommen werden.

Ein Hinweis der Anwältin: die Kosten der Beurkundung beim Notar liegen zwischen 350€ und 500€ je nach Aufwand und Umfang.
Ein Arzt berechnet zwischen 28 und 80€ und ein Anwalt nach Stundenaufwand ab 180€ bis 450€.

Oft werden die Kosten über die Rechtsschutz, wenn eine Versicherung besteht, bis 450€ übernommen.

 

 

Für persönliche Terminvereinbarungen ist sie zu erreichen im Breiten Weg 227 in 39104 Magdeburg Rechtsanwaltskanzlei Olivia Goldschmidt.

 

 

 

Steuerpflichtiger Veräußerungsgewinn

Spekulationssteuer bei Ferien- und Zweitwohnungen | 27/11/2017

Bei Kapitalanlageobjekten spricht man von Immobilien, die zur Gewinnerwirtschaftung,z.B. Fremdvermietung angeschafft wurden. Diese Kapitalanlageobjekte unterliegen einer Spekulationssteuer für den Fall, dass sie vor Ablauf von 10 Jahren verkauft werden. Das gleiche gilt auch für Ferienwohnungen, die nicht selbst, sondern rein für die Fremdvermietung angeschafft werden. Der Veräußerungsgewinn ist steuerpflichtig nach § 23 Abs. 1 Nr. 1 EStG. Eine Ausnahme gibt es bei eigengenutzten Immobilien: Eigentumswohnungen, Ferienobjekte, Häuser etc., die zu eigenen Wohnzwecken angeschafft und dann auch mindestens 2 volle Jahre und ein angefangenes genutzt wurden.Hier ist der v.g. Paragraf  nicht anwendbar, es fällt kein Spekulationsgewinn an. Selbstverständlich fällt auch kein Spekulationsgewinn an, wenn die Immobilie mit Verlust verkauft wurde.

Bisher noch nicht geklärt war das Mischverhältnis zwischen eigengenutzten und vermieteten Ferienwohnungen . Hier gibt es aktuell ein Urteil vom Bundesfinanzhof Juli 2017 (27.Juli 2017 IX R 37/16) Danach muss eine Ferienwohnung nicht  das ganze Jahr tatsächlich zu Wohnzwecken genutzt werden, sollte aber zur Nutzung zur Verfügung stehen. Eine Klausel der Eigennutzungsmöglichkeit in einem Objektbetreuungs- oder Verwaltervertrag wäre hier ein Indiz. Die Möglichkeit der Eigennutzung muß in einem Zeitraum von 3 Jahren erfüllt sein, wovon nur im mittleren Kalenderjahr eine ganzjährige Nutzungsmöglichkeit gegeben sein muß.

 

Scheidung und wie weiter

Beratung in Erb- und Familienangelegenheiten helfen weiter | 20/11/2017

Nach der Scheidung muß jeder selbst für seinen Unterhalt sorgen.

Viele Frauen sind mit der Situation überfordert und wissen nicht, wohin sie sich wenden sollen.

Die Suche nach einer neuen Bleibe ist das eine, aber wie wieder auf die Beine kommen?

Hier helfen Fachleute:

Lesen Sie weiter im Bericht der Magdeburger Volksstimme 

 

Ein weiterer Termin zu diesem Thema fand am 20.11. im Roncalli Haus in Magdeburg durch den Interessenverband Familie und Unterhaltsrecht statt.

Hier hielt die Fachanwältin Olivia Goldschmidt aus Magdeburg einen Vortrag zu Trennung und Testament.

Bei einer Trennung ändert sich nichts an dem gemeinsamen Testament, sofern eines besteht. Lebt man in Trennung erhält der Ehegatte 1/8 beim Überleben des anderen, sofern die Ehe noch besteht. Ein Testament kann nur wechselseitig verändert werden. Über einen Notar ist ein einseitiger Widerruf mgl. und mit der Scheidung wird das Testament gesetzlich aufgehoben. Im Zuge einer Scheidung wird ein Testament und Pflichtteilsverzicht in der Regel vereinbart. 

Freibeträge bei Schenkung hoher Vermögensgegenstände

Ehegatte   500.000 € 

Kind          400.000 €

Enkel        200.000 €