Reform Grundsteuerveranlagung

Grundsteuererhöhung | 6/10/2016

Reform der Grundsteuerveranlagung

eingebrachtet Änderungsvorschläge: hier link

Es ist kaum zu glauben, wie schnell die Kosten damit steigen können.

Mit der Bebauung eines Grundstückes kam die Aufforderung vom Finanzamt zur Zuarbeit der Berechnung des Einheitswertes.
Ein schwer durchschaubares Prozedere der Berechnung für den Laien.

Über bebaute Fläche und der Grundstücksgröße multipliziert mit einem Faktor wird der Meßbetrag errechnet.

Das es eine Realsteuer ist und diese  objektbezogen strukturiert veranlagt wird und sich auch auf  die Beschaffenheit und den Wert des Grundbesitzes
berechnet, wurde in der Vergangenheit bei Bestandsimmobilien vernachlässigt.

Eine neue Verordnung bedeutet Mehrarbeit für das Finanzamt, Formulare ausfüllen für Hausverwaltungen und Eigentümer und ein neues Berechnungssystem,
welches zukünftig auf den aktuellen Wert der Immobilie abgestellt ist.

Schlechte Aussichten und höhere Kosten für sanierte und modernisierte Immobilien, Ausbauobjekte und Bestandsimmobilien mit viel Eigenleistung ohne
vorliegende Baugenehmigungen.

Das bedeutet mit Beschluß der neuen Regelung Mehreinnahmen für die Gemeinden und höhere Ausgaben für Eigentümer und
höhere Nebenkosten durch die Weiterbelastung auch für Mieter.

Grundsteuer ist eine jährlich wieder kommende Steuereinnahme der Stadt bzw. Gemeinde, nicht zu verwechseln mit der Grunderwerbsteuer. Die Grunderwerb-
steuer wird mit Kauf der Immobilie fällig und beträgt zur Zeit 5%. Aber auch hier gibt es bereits in einzelnen Bundesländern Beschlußvorlagen zur Erhöhung.

Nichts wird günstiger !