Novelierung Makler- und Bauträgerrecht

Fachkundenachweis Makler- und Bauträger | 5/10/2017

Schon lange von Verbänden und seriösen und fachlich ausgebildeten Maklern gewünscht und gefordert,
zuletzt von der CDU boykottiert und von der Tagesordnung genommen.

Jetzt wieder in der Diskussion und in der 18.Wahlperiode vor den Bundestag gebracht zur Entscheidung.

Hoffen wir, dass nicht wieder eine Partei die Vorlage zerredet und einen Beschluss boykottiert. Gut finde ich die Zusammenfassung des Maklers/Vermittlers für Wohnungen und Finanzierungen in der Klassifizierung und Zulassung nach §34c bisher Finanzierung neu § 34i. Hierdurch mussten 2x Vermögensschadenshaftpflichtversicherungen abgeschlossen werden. Wünschenswert wäre, dass, wie bei einem Finanzierungsmakler, der Immobilienmakler und Bauträger ebenfalls über eine saubere Schufa verfügen und ein Führungszeugnis beantragen muss, was in der Vergangenheit nicht erforderlich war und zu einem Negativimage des Maklerberufes mit geführt hat.

Seit 1993 bin ich in dem Geschäft tätig und habe einige Makler ohne Führungszeugnis und negativer Schufa kennengelernt. Einige sind in Banken,  andere als Hausverkäufer bei Baufirmen oder auf Provisionsbasis in Maklerbüros mitlaufend tätig wieder untergekommen. Ich habe einige Baufirmen sich neu gründen, schließen und unter anderem Namen wieder neu tätig werden, gesehen und frage mich oft, was nützt eine 5jährige Gewährleistung dann und wer schützt die Baukunden vor zukünftigen Schadensersatzansprüchen. Mit dem Nachweis der Fachkunde und der Vorlage des Führungszeugnisses ist zumindest etwas mehr Sicherheit gegeben und der Maklerberuf gewinnt Anerkennung und nicht nur Akzeptanz. 

Makler- und Bauträgerrecht: Neue Berufszulassungsregelung für Makler und Verwalter

Seit 2016 plant der Gesetzgeber, einen gesetzlichen Rechtsrahmen zur Berufszulassung von Maklern und Verwaltern zu schaffen. Ab dem 01. August 2018 tritt nun voraussichtlich das neue Gesetz zur Einführung einer Berufszulassungsregelung von gewerblichen Immobilienmaklern und Wohnimmobilienverwaltern in Kraft. Nach Vorgabe des Gesetzes trifft Makler sowie Verwalter die Pflicht, alle drei Jahre nachzuweisen, dass sie sich in einem Umfang von 20 Stunden fortgebildet haben. Welche Fortbildungsmaßnahmen und Bildungseinrichtungen im Einzelnen anerkannt sind, wird im weiteren Verlauf durch den Erlass einer Rechtsverordnung des Bundeswirtschaftsministeriums bestimmt werden. Zudem müssen WEG- und Mietverwalter künftig einen Gewerbeschein nach der Gewerbeordnung nachweisen und eine Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Quelle: Bethge und Partner

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