Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

Vorsorgen schon zu Lebzeiten | 27/11/2017

Was man wissen sollte: BGH Urteil zur Patientenverfügung 2016

 

Egal wie alt und wie fit man noch ist, rechtszeitig für den Zeitpunkt vorzubeugen, wo man Hilfe benötigt, ist zu empfehlen.

Am 20.11. 2017 hielt die Rechtsanwältin Olivia Goldschmidt im Auftrage des ISUV - Interessenverband   Unterhalt und Familienrecht -
einen sehr interessanten Vortrag zur Vorsorge. Fast 100 Teilnehmer säumten den Saal und nahmen im Anschluss an die interessanten
Ausführungen an einer rege Frage und Antwortrunde teil. 

Einige der Teilnehmer haben bereits Vorsorge über einen Notar vor einigen Jahren getroffen. Was jedoch keiner wusste, dass die
damals notariell erstellte Patientenverfügung heute seine Gültigkeit verloren haben kann und erneuert werden muss, wenn sie nicht
den aktuellen Rechtsansprüchen genügt.

Eine genaue Formulierung ist erforderlich, lesen Sie hier weiter im BGH Urteil.

Im Anschluss verteilte Olivia Goldschmidt für Interessierte aktuelle Vordrucke der Malteser Köln als Empfehlung für Patientenverfügung 
und Vorsorgevollmachten.

Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen können eigenständig, gemeinsam mit dem Hausarzt über einen Notar oder mit einem
Anwalt aufgenommen werden.

Ein Hinweis der Anwältin: die Kosten der Beurkundung beim Notar liegen zwischen 350€ und 500€ je nach Aufwand und Umfang.
Ein Arzt berechnet zwischen 28 und 80€ und ein Anwalt nach Stundenaufwand ab 180€ bis 450€.

Oft werden die Kosten über die Rechtsschutz, wenn eine Versicherung besteht, bis 450€ übernommen.

 

 

Für persönliche Terminvereinbarungen ist sie zu erreichen im Breiten Weg 227 in 39104 Magdeburg Rechtsanwaltskanzlei Olivia Goldschmidt.