Schenkungssteuer

vorgezogener Erbfall kann teuer werden | 27/11/2017

Geschenke sind in der Regel ein Grund zur Freude. Ab einem bestimmten Wert kann es jedoch zu bösen Überraschungen kommen.

Der Fiskus räumt hier je nach Verwandtschaftsgrad Freibeträge ein. Das Finanzamt ist aufmerksam und zieht "hochwertige Geschenke" gern unter "vorgezogene Erbfälle" zusammen.Unkompliziert gestaltet sich die Schenkung auch als vorgezogenen Erbfall in der Familie bei Kindern. Ganz anders dagegen sieht es bei fehlendem Verwandtschaftsgrad aus. Will man den Kindern letztlich nur einen Pflichtteil überlassen und seine Freundin, seinen Freund, den Nachbarn oder eine anders einem nahestehende aber nicht im direkten Verwandtschaftsverhältnis stehende Person bedenken, entstehen schnell hohe Erbschaftssteuern.

Ein Blick in die Tabelle hilft im ersten Schritt, im zweiten ist der Weg zum Fachanwalt oder zu Notar anzuraten.