Leibrente

Die Leibrente ist eine Reallast in Form einer wiederkehrenden Leistung. Die Leibrente wird angewandt z.B. beim Kauf einer Immobilie auf Rentenbasis. Dies kann in Form einer mtl. Ratenzahlung erfolgen. Die Zahlung der mtl. Rente erfolgt bis zum Tod des Rentenempfängers(Verkäufers). Auch die Koppelung mit einem Wohnrecht ist mgl. Dies nimmt Einfluß auf den Kaufpreis. Durch einen frühen Tod des Leibrentenberechtigten wird die Zahlung der Leibrente vorzeitig beendet. Es tritt für den Käufer der Fall eines versicherungsmathematischen Gewinns ein. Der seinerzeit bei Kauf errechnete Rentenwert wird durch den Tod außer Kraft gesetzt. Die eigentlich noch verbleibende Restschuld entfällt. Der KP Vorteilsfall tritt ein. Die Lebenserwartung wurde insbesondere durch Versicherungsgesellschaften berechnet und nach Index erstellt. Zum Zeitpunkt des Verkaufes der Immobilie sind nachfolgende Kriterien von entscheidender Bedeutung für die Festsetzung der mtl. Rate:

Wert der Immobilie zum Kaufzeitpunkt

Alter des Verkäufers und in dem Fall Leibrentenberechtigten auch Gläubiger genannt.

Verzinsung

Wird eine Anzahlung geleistet oder eine weitere Reallast oder Dienstbarkeit fällig oder ist zu berücksichtigen.

Eine Reallast kann auch sein: Lieferung von Lebensmitteln, Wasserlieferung, Stromlieferung, aber auch Pflege einer bedürftigen Person.

 

Hier bekommen Sie Beispiele der Leibrente berechnet.

http://www.n-heydorn.de/leibrente.html