Maklerauftrag ,  die Beratung des Kunden erfolgt bereits vor Auftragserteilung !

Die Inanspruchnahme einer Dienstleistung wird vertraglich gesichert. Die Maklerleistung wird durch das Provisionsversprechen im Erfolgsfall abgesichert. Grundlagen des Vertrages sind: die Vertragsbeteiligten, die Laufzeit, Objektdaten, KP Findung auf der Grundlage eingehender Beratung, Provisionsbetrag, Schadensersatzklausel, Aufwandsentschädigungsformulierung, Verpflichtungen beider Vertragsparteien.

Die üblichste Form ist ein qualifizierter Makleralleinauftrag. Hier sucht sich der Verkäufer einer Immobilie den Makler seines Vertrauens und übergibt ihm die komplette Dienstleistung. Im Erfolgsfall erhält der Makler die vereinbarte Vergütung. Ortsüblich ist eine Gesamtprovision von 6% zzgl. Ust. Ab Dezember 2020 gilt die vom Gesetzgeber erlassene bundesweite einheitliche Praxis zur Höhe und zur hälftigen Aufteilung zwischen Verkäufer und Käufer. 

Weitere Auftragsformen sind einfache Alleinaufträge. Hier verzichtet der Auftraggeber/Verkäufer auf weitere Makler, kann selbst aber tätig werden. Hier entstehen üblicherweise Aufwandskosten an denen sich der Verkäufer als Vorschuss oder Eigenanteil parallel beteiligt.

Ein Maklervertrag kommt durch schlüssiges Verhandeln statt.

Für eine Beratung des Kunden bedarf es einiger Unterlagen und Abstimmungen, daher wird ein Termin im Büro bzw. besser vor Ort erforderlich. Folgende Arbeitsschritte kündigen sich an:

Aquise und Aufbereitung der vorhanden Unterlagen

Besichtigung des Objektes und Unterstützung bei der Besorgung fehlender Unterlagen, wie

Energieausweis, Baudokumentation: Grundrisse - Ansichten - Schnitt  - Baubeschreibung

Einholung von Grundbuchauszug und Liegenschaftskatasterplan A4

Objektgrobanalyse optimal Wertermittlung im Vergleich Verkehrswert und Marktwert

Vereinbarung eines Preisansatzes, der marktrealistisch sein muß und

Abschluß eines Makleraufrages.

Im Anschluß hieran beginnt die eigentliche Arbeit des Maklers: Aufbereitung übergebener oder besorgter Unterlagen, Erstellung des Exposés und der Internetpräsentation. Sollte es sich um eine leer stehende Immobilie handeln, bietet sich eine online Präsentation an. Auf Grund hoher Nachfrage werden Suchkarteikunden und Stammkunden mit einer Emailinformation zum neuen Objekt versorgt. Ggf. erfolgt auch ein Anruf beim Kunden des Maklerbüros über das neue Angebot mit anschließender Terminvereinbarung.

Steht das Angebot im Netz bzw. stehen auf Grund der Lage, Größe und Preis bereits Kunden in Wartestellung und liegen alle Unterlagen inkl. Energieausweis vor, kommt bereits in der ersten Woche ein Besichtigungstermin zustande.

Ein Privatverkäufer hat weder die Vielzahl an Kunden, noch die Vorkenntnisse zum Ablauf des Verkaufes. Bei einer Vielzahl an Kaufinteressenten empfiehlt sich ein Bieterverfahren. Dieser Werdegang ist für berufserfahrene Makler schon zur Routine geworden und ermöglicht, den optimalen und am Markt höchsten Preis zu erzielen.

Zur Tätigkeit des Maklers gehört die Durchführung von Beratung und Besichtigung, Finanzierungsberatung und Finanzierungsnachweis, Objektdokumentation für die Finanzierung. Vorbereitung des Notartermines durch Zuarbeit, ggf. Erläuterung des Vertragsinhaltes in Vorbereitung auf den bevorstehenden Termin. Begleitung zum Termin und Übergabe des Objektes gehören zum Service.

So handhabe ich die Abwickelung des Verkaufsauftrages. Jeder Makler ist hier nach einem eigenen Schema tätig. Strenge genommen würde die reine Vermittlung, welche durch aus auch ein Zufallstreffer sein könne als Leistung genügen. Hier spricht man dann von einem Vermittlungsmakler. Ein Nachweismakler kann z.B. durch einen Objektnachweis bzw. Besichtigungsprotokoll seine Tätigkeit dem Verkäufer gegenüber dokumentieren. Der Nachweis setzt voraus, daß der Makler das Objekt tatsächlich im Auftrage des Verkäufers anbieten darf.

Die im Volksmund wortgebräuchlich verrufenen Wald- und Wiesenmakler, sind so genannte Vermittler ohne Vorbildung und Fachkenntnisse. Vermittlungen auf gut Glück. Leider kann theoretisch jeder den Beruf eines Maklers ausüben, der über eine Gewerbeanmeldung verfügt und die Maklerberechtigung nach §34c der Gewerbeordnung beantragt und genehmigt bekommen hat.

Makler müssen über eine einwandfreie Bonität verfügen und Grundregeln beachten, um die Berechtigung auf Lebenszeit behalten zu dürfen. Bestand hat die Tätigkeit selbstverständlich nur mit der entsprechenden Basis an Fachwissen und ständige Qualifikation. Eine Verbandszugehörigkeit kann hilfreich sein, ist aber nicht notwendig.