Beschluss Deutscher Bundestag 14.05.2020

Maklerprovision - neu und einheitlich geregelt | 15/5/2020

Regionale Unterschiede in der Höhe und in der Handhabung der Aufteilung wird es zukünftig nicht mehr geben! Man hat sich auf eine Seite von www.hausgold.de berufen.

Hier ist beschrieben, dass die bisherige Provision von 6%+Ust, also 7,14% meist der Käufer gezahlt hat oder ggf. diese Provision zwischen Verkäufer und Käufer geteilt wurde.

Hierdurch gibt es auch kein Hervorhebungsmerkmal einzelner Makler.

Die Provision ist im Grundsatz zukünftig zwischen Verkäufer und Käufer zu teilen.

Maklerverträge bedürfen der Schriftform. Die bisherige teilweise noch verwandte Bezeichnung "Mäkler" wurde einheitlich als "Makler" geändert.

Damit wurde eine bundesweit einheitliche und verbindliche Regelung getroffen, die allen Beteiligten Transparenz bietet.

Makler, die also zukünftig mit: Verkäufer zahlt keine Provision werben, laufen Gefahr auf den 1/2 Anteil der Maklerprovision zu verzichten. Die volle Maklerprovision auf den Käufer

abzuwälzen ist nicht mehr mgl. Im Vertrag mit dem Makler muss klar definiert sein, welchen Anteil der Verkäufer und welchen der Käufer übernimmt.

 

Ich persönlich, freue mich über die Entscheidung. Denn 18 Jahre habe ich es in meinen Verträgen ja so gehändelt, bis ich mich dem Markt anpassen musste.

Die Verkäufer verlangten meist nach dem Beratungstermin, dass der Käufer die Provision zahlt, sonst hätte ich den einen oder anderen Auftrag nicht bekommen.

Schließlich boten andere Makler vor Ort den provisionsfreien Verkauf für den Verkäufer an. Dies wäre jetzt wettbewerbswidrig und gesetzwidrig!

Abzuwarten bleibt die komplette Text- und Entscheidungsform und das Datum der Gültigkeit. Beschließt der Bundesrat auf dieser Grundlage das Gesetz, findet die Änderung in

spätestens 6 Monaten Anwendung. Aber jeder Makler sollte sich bei Neuverträgen jetzt schon auf die neue Situation einstellen, um die Verbraucher zu entlasten.

Für den Verbraucher heißt es dann, geringere Nebenkosten aus Eigenkapital, aber unter Umständen einen höheren KP. Bei den derzeitigen niedrigen Zinsen aber vertretbar.

 

Beschlossener Entwurf durch den Deutschen Bundestag vom 14.05.2020 hier nachzulesen.