Mieterhöhungsmöglichkeit

ortsübliche Vergleichsmiete | 30/8/2021

Grundsätze 12 Monate gleichbleibende Höhe + 3 Monate Ankündigungsfrist, nächste Mieterhöhung mit Ende des 15. Monats, §558 BGB.

Daher seit 15 Monaten unveränderte Miete, kann ein Mieterhöhungsverlangen eintreten, wenn in der Gemeinde die übliche Kaltmiete entsprechend höher ist.

Die Erhöhung innerhalb von 3 Jahren von Erhöhungen nach §§ 559 und 560 abgesehen, nicht mehr als 20% (Kappungsgrenze) mgl. In manchen Wohnungsmangelgebieten auch 15% Kappungsgrenze.

Die Landesregierungen wurden ermächtigt die Wartefrist auf 5 Jahre – gleichbleibende Miete- zu bestimmen. Im Falle der Mietpreisbremse 10% über dem ortsüblichen Mietzins – ist aber derzeit gekippt vom BGH.

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